Vorstufe, DSP, Endstufe, DBA

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chbardi
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Vorstufe, DSP, Endstufe, DBA

Beitrag von chbardi » Dienstag 26. März 2019, 11:53

Hallo Freunde

Seit Wochen lese ich mich jetzt schon durch das Forum... dennoch tu ich mich schwer, mich für eine Geräte-Kombination zu entscheiden

Ich möchte ein 7.1.4(ggf6) Setup befeuern. Die 7 im Baselayer werden die Tempest-Mittelmodule, als Subs zunächst 4 geschlossen gebaute Tempest-Subs an der Front zum Einsatz, ggf später Update auf DBA wenn nötig. Die Deckenlautsprecher stehen noch nicht fest. Der Raum (42qm) wird akustisch optimiert.
Bisher hab ich nur nen alten 6x110W Yamaha AVR. Den würde ich ggf für die Atmos-LS als Endstufe verwenden. Es muss also im Grunde alles neu.

Sehe ich das richtig, dass die 7 Tempest-Mittelmodule am besten von externen Endstufen angetrieben werden, statt von einem AVR? Ich hätte jetzt T.Amp Endstufen gekauft.

Für das Bassmanagement muss ja ne Frequenzweiche her... Die Subs sind ja passiv.
- was genau kann ich der Vorstufe/AVR überlassen?
- Gleich ne Behringer NX6000D für die Subs kaufen?
- oder besser aus der Vorstufe in ein DSP für das ganze Baselayer+Subs? (zB MiniDSP 10x10)?

Vielleicht kann nochmal einer genau erklären, wie das mit dem Bassmanagement läuft?

Was Vorstufen angeht bin ich sehr offen. Hab natürlich in den letzten Wochen viel über Marantz/Denon/Yamaha/Arcam/Emotiva gelesen.
Was ist sinnvoll? Soll man auf Dirac setzen? Reicht ne Marantz 7704/7705 oder ne Yamaha CX5100?


Vielen Dank schon mal


Christian

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wolfmunich
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Re: Vorstufe, DSP, Endstufe, DBA

Beitrag von wolfmunich » Dienstag 26. März 2019, 12:11

chbardi hat geschrieben:
Dienstag 26. März 2019, 11:53


Ich möchte ein 7.1.4(ggf6) Setup befeuern. Die 7 im Baselayer werden die Tempest-Mittelmodule, als Subs zunächst 4 geschlossen gebaute Tempest-Subs an der Front zum Einsatz, ggf später Update auf DBA wenn nötig. Die Deckenlautsprecher stehen noch nicht fest. Der Raum (42qm) wird akustisch optimiert.
Wenn du richtig akustisch optimierst brauchst du kein DBA.
chbardi hat geschrieben:
Dienstag 26. März 2019, 11:53
Bisher hab ich nur nen alten 6x110W Yamaha AVR. Den würde ich ggf für die Atmos-LS als Endstufe verwenden. Es muss also im Grunde alles neu.

Sehe ich das richtig, dass die 7 Tempest-Mittelmodule am besten von externen Endstufen angetrieben werden, statt von einem AVR? Ich hätte jetzt T.Amp Endstufen gekauft.
Bei einer Vor- Endstufenlösung kannst du HiFi-Endstufen oder PA Endstufen verwenden (Geschmacks- und Kostenfrage). Viele von uns verwenden PA-Stereoendstufen. Am meisten werden Endstufen von Crown gekauft.
chbardi hat geschrieben:
Dienstag 26. März 2019, 11:53
Für das Bassmanagement muss ja ne Frequenzweiche her... Die Subs sind ja passiv.
- was genau kann ich der Vorstufe/AVR überlassen?
- Gleich ne Behringer NX6000D für die Subs kaufen?
- oder besser aus der Vorstufe in ein DSP für das ganze Baselayer+Subs? (zB MiniDSP 10x10)?

Vielleicht kann nochmal einer genau erklären, wie das mit dem Bassmanagement läuft?
Kommt darauf an was dein Bassmanagment können sollte. Bei ausschließlich 4 Frontsubs würde ich erst die Funktionen der Vorstufe nutzen bevor du dir eine externe Frequenzweiche wie z.B. die Behringer DCX2496 kaufst.
Gruß

Wolfgang

Member of H C M - Abteilung "Bei mir gibt`s nix von der Stange" - CEO von HCM-TV

chbardi
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Re: Vorstufe, DSP, Endstufe, DBA

Beitrag von chbardi » Dienstag 26. März 2019, 15:22

Kommt darauf an was dein Bassmanagment können sollte. Bei ausschließlich 4 Frontsubs würde ich erst die Funktionen der Vorstufe nutzen bevor du dir eine externe Frequenzweiche wie z.B. die Behringer DCX2496 kaufst.
Ja gute Frage... was sollte es denn können? :-)

Also wenn ich's richtig verstanden hab, komm ich mit ner anständigen Vorstufe wie ner Marantz 7704/7705 oder Yamaha cx a 1500 schon ein ganzes Stück weiter.
Komplizierter wird's mit nem DBA, dann brauch ich das DSP für die Laufzeitkorrektur. Oder wenn ich einen zusätzlichen Tiefbass-Sub haben will, dann bräuchte ich ein DSP als externe Frequenzweiche. Das könnte ich dann ja nachrüsten, wenns soweit ist.

Hab eben ein Video zur Yamaha 1500 gesehen, die scheint ja nen super EQ zu haben. Reichen denn 10er Hz-Schritte für die Frequenztrennung zw zu den Subs? Kann man die "Steilheit" der Trennung auch einstellen? Braucht man das überhaupt? Ich würde ja die tiefen Frequenzen von allen beteiligten Lautsprechern auf die Subs legen wollen.

Wahrscheinlich wird vieles klarer, wenn ich mal ein paar Sachen gekauft und damit rumprobiert habe, aber man will ja nicht unnötig Geld verpulvern und man liest so viel Zeug....


Christian

Stefan72
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Re: Vorstufe, DSP, Endstufe, DBA

Beitrag von Stefan72 » Mittwoch 15. Mai 2019, 21:54

Hallo Christian,

und bist mit deiner Auswahl schon weiter gekommen?

Ich spiele auch mit dem Gedanken, mir eine neue Vorstufe für mein neues Kino zu holen.

Ich hätte auch die Yamaha 5200 oder die Marantz 8805 in die engere Wahl genommen. Leider war ich in der High End zu spät am Marantz-Stand und konnte mich da nicht mehr informieren...

Grundsätzlich würde die neue Rotel 1576 auch "reichen", allerdings überzeugen mich da einige Details nicht so ganz. Auf alle Fälle würde ich bei meinem Neukauf auf 4K und Dolby Atmos achten.

Ein DBA hätte ich mir auch überlegt, da man aber in den Foren liest, dass selbst Profis vor Problemen bei der perfekten Umsetzung stehen, habe ich gerade wieder auf ein SBA umgeschwenkt.

Wie sieht es bei dir aus?

Gruß Stefan

Mockingjay
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Re: Vorstufe, DSP, Endstufe, DBA

Beitrag von Mockingjay » Donnerstag 16. Mai 2019, 18:09

https://www.nubert.de/downloads/nuvero_aw_13_dsp.pdf

Leider baut Nubert den SW mangels Nachfrage nicht mehr, aber diese Invertierung ist schon stark.

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