Steph's Film- und Seriencorner- Welcome to the Pleasuredome

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BladeRunner1974
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Re: Steph's Film- und Seriencorner- Welcome to the Pleasured

Beitrag von BladeRunner1974 » Sonntag 9. Dezember 2018, 13:22

Predator - Steelbook Edition (UHD)
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‚If it bleeds, we can kill it!‘

Predator [ˈpredətəʳ] (englisch für Raubtier) ist ein US-amerikanischer Spielfilm des Regisseurs John McTiernan aus dem Jahr 1987 mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle. Der Actionfilm kombiniert Elemente des Horror-, Science-Fiction- und Kriegsfilms.

Der Film wurde im November 1988 von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien indiziert; deutsche Fernsehsender durften seitdem nur geschnittene Fassungen zeigen. Nachdem einem Antrag von 20th Century Fox auf Streichung vom Index stattgegeben worden war, hat die FSK die ungeschnittene Fassung erneut geprüft und am 12. Mai 2010 ab 16 Jahren freigegeben. Seit der Novelle des Jugendschutzgesetzes im Jahr 2003 schützt eine solche FSK-Freigabe vor einer erneuten Indizierung. Am 27. August 1987 lief der Film in den deutschen Kinos an.
(Quelle: Wikipedia)

John McTiernans Kultactioner hatte ein Produktionsbudget von 15 Mio. USD und spielte am Box Office rund 98 Mio. USD ein. Bescheidene Zahlen könnte man meinen. Immerhin folgten 3 (schwache!) Fortsetzungen und zwei sinnbefreite Crossovers (‚Alien vs. Predator), was die Beliebheit dieses neben ‚Alien‘ vielleicht ikonischsten Filmmonsters unterstreicht.

Zu ‚Predator‘ muss man eigentlich nicht viel schreiben. Denn wer von uns kennt diesen nunmehr 31-jährigen Kultstreifen nicht, der zweifelsohne zu Schwarzeneggers besten Filmen gehört? Markige, testosterongeschwängerte One Liner prägen diesen typischen 80er Jahre Sci-Fi Actioner, mit welchem sich John McTiernan nebst ,Die Hard‘ verewigt hat und eine riesige Fangemeinschaft herauf beschworen hat. Trotz des Alters unterhält der Film auch heute noch prächtig und lässt quasi von Beginn weg gehörig Spannung aufkommen. Dies, obwohl gewisse Effekte ihr Alter nicht verhehlen können. Macht nichts, es geht rau und blutig zur Sache, es wird geballert was das Zeugs hält und Muskeln zur Schau gestellt, wie es nur in den 80er Jahren möglich war. Der ‚Predator‘ bleibt nebst dem ‚Alien‘ bis heute als Leinwandmonster unerreicht. Dessen Design und Geräusche sind auch heute noch absolut genial und suchen ihresgleichen. Natürlich spielt bei diesem Film auch eine Portion Nostalgie mit. Nichts desto trotz hat er sich verdammt gut gehalten trotz dünner, sehr simpler, aber höchst effektvoll und spannend in Szene gesetzter Story. Der Film ist und bleibt Kult! Jetzt und für alle Ewigkeit. Basta.

Dem Film wurde ein neues 4k Master gegönnt, welches auch dringend notwendig war. Gott sei Dank hat die hier vorliegende Präsentation nichts mehr gemein mit der mir bekannten grottigen BD. Zwar werden keine Bestnoten erreicht und die Qualität ist weit weg von heutigen Hochglanzproduktionen, aber besser ausgesehen hat der Kultstreifen noch nie und wird es wohl auch in Zukunft nicht. Die Farben sind nun viel natürlicher gehalten. Die Schärfewerte sind besser (insbesondere bei Close Ups), reißen aber immer noch kein Bein aus. Filmkorn ist ein ständiger Begleiter. Der filmische Look wird aber dadurch gut unterstrichen und stört eigentlich nicht. Gut gefällt mir der Kontrastumfang. So kommen in dunklen Szenen die Details gut zur Geltung. Schwarzwert ist in Anbetracht des Alters ok. Die Bildqualität ist nicht so spektakulär wie der Film selber, aber ggü. der bisherigen BD-Fassung eine in allen Punkten ansehnliche Steigerung, weshalb ich happy und zufrieden den Movie in neuem Glanz geniessen kann. Schön!
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Der deutsche Ton liegt als DTS 5.1 vor. Dem englischen O-Ton wurde ein DTS-HD MA 5.1 spendiert, welche ggü. der deutschen Soundspur etwas dynamischer tönt. Zwar sind beide Tonspuren nicht das Mass aller Dinge, aber beide Spuren wissen eigentlich zu gefallen. Genügend Wumms und Direktionalität weisen beide auf, womit eine gute Räumlichkeit erzielt wird. Die Sprachverständlichkeit ist auch gut. Auch hier kein Demomaterial, aber unter dem Strich geht das in Anbetracht des Alters in Ordnung was hier abgeliefert wird.

‚Predator‘ gehört mmn einfach in jede Sammlung! Das Upgrade lohnt sich unbedingt, nicht nur für Hardcore Fans. Das schicke Steelbook erfreut das Sammlerherz und die technische Aufmachung (insbesondere das Bild) passen auch, weshalb man hier bedenkenlos zugreifen kann. Kult bleibt Kult - Fanboy was willst Du mehr?
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Re: Steph's Film- und Seriencorner- Welcome to the Pleasured

Beitrag von BladeRunner1974 » Sonntag 16. Dezember 2018, 17:24

Backstock: Die Melodie des Meeres (BD)
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Die Melodie des Meeres ist ein irischer Animationsfilm aus dem Jahr 2014 von Tomm Moore. Er gewann den Europäischen Filmpreis 2015 in der Kategorie Bester Animationsfilm. (Quelle: Wikipedia)

Weder das Budget noch die weltweiten Einnahmen dieses oscarnominierten, zauberhaften und mystischen Animationsfilm sind bekannt. Tomm Moore schaffte hier eine Perle der Zeichentrickkunst, die abseits des Mainstreams funktioniert und nicht nur Kinder anspricht. Wer sich auf den eigenwilligen, aber wunderschönen Zeichenstil einlässt, taucht ein in eine fabelhafte Welt irischer keltischer Fabelwesen und deren Mythologie. Diese mir eher fremde Welt ist dermaßen liebevoll, detailbesessen und avantgardistisch gestaltet, dass es ein wahrer Rausch der Sinne ist. Dazu trägt auch die wunderschöne Musik bei, keltische Klänge, die besonders beim Titelsong immer und immer wieder Gänsehaut erzeugt. Ein echter Geheimtipp und einer meiner schönsten Filme meiner Sammlung!

Die Bildpräsentation ist auf aller höchstem Niveau angesiedelt und ist durch und durch Referenz resp. Demomaterial erster Güte. Top Schärfewerte, plastisch und kräftig in den Farben, ohne deren Natürlichkeit zu verlieren, zeichnen dieses Meisterwerk aus. Dem Sehspass steht nichts im Wege, Höchstnote, top!
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Deutsch und Englisch liegen als DTS-HD MA 5.1 an. Der Sound ist glasklar und sehr fein auflösend. Die Surroundebene ist weniger auf ‚Krawall‘ gebürstet, sondern ist eher zurückhaltender. Feine Umgebungsgeräusche dringen in der Surroundebene durch, womit eine sehr schöne Räumlichkeit erzielt wird. Die Musik ist bestens eingebettet, ohne den Rest übertrumpfen zu wollen. Die Sprachverständlichkeit ist sehr gut. Dynamik oder Tiefbassgewitter sucht man vergebens, würde aber zu diesem eher ‚zarten‘ Film nicht passen. Sehr schöne Abmischung, die viel zur tollen Atmosphäre des Films beiträgt. Sehr schön!

Wahrscheinlich kennen die wenigsten dieses Meisterwerk. Ich bin auch nur per Zufall vor einiger Zeit darüber gestolpert, worüber ich sehr froh bin. Sicherlich nicht jedermanns Sache. Wer Zeichentrickfilme mag, ein großes Herz hat und sich nicht zu schade ist, neue Ufer zu entdecken, wird mit einem einzigartigen Film belohnt, welcher sehr atmosphärisch rüberkommt und der auch nach mehrmaligem Sehen nichts von seiner Faszination verloren hat. Die Technik, insbesondere das Bild, aber auch der Ton sind richtig toll geworden und zeigen, warum BD‘s noch lange ihre Daseinsberechtigung haben werden. Wer auf den Geschmack gekommen ist, soll sich noch Tomm Moores ‚Das Geheimnis von Kells‘ geben. Ebenfalls ein zauberhafter Film, der noch eine Spur sperriger und abstrakter rüber kommt, aber nicht minder faszinierend ist.
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Re: Steph's Film- und Seriencorner- Welcome to the Pleasured

Beitrag von BladeRunner1974 » Samstag 29. Dezember 2018, 01:33

Braveheart (UHD)
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‚...aber es ist der Verstand, der aus uns Männer macht!‘

Braveheart ist ein US-amerikanischer Film aus dem Jahr 1995 mit Mel Gibson in der Hauptrolle als William Wallace. Gibson ist Produzent und Regisseur zugleich. In weiteren Rollen sind Sophie Marceau, Brendan Gleeson und Angus Macfadyen zu sehen. Der Film erhielt fünf Oscars, unter anderem in den Kategorien Bester Film und Beste Regie. (Quelle: Wikipedia)

Das Budget des Films betrug 72 Millionen US-Dollar. Die Einnahmen umfassen in etwa den dreifachen Betrag, rund 213 Millionen US-Dollar. Gedreht wurde im und am Ort Fort William, im Glen Coe und Glen Nevis sowie am Loch Leven. Trim Castle (Grafschaft Meath, Irland) diente als „Burghintergrund“ für den Film. Der Film wurde in der Popkultur mehrfach als Inspiration genutzt, beispielsweise in Ice Age 4 – Voll verschoben (2012), wo eine Herde Schliefer mit blau geschminktem Anführer und langen Speeren eine Gruppe wesentlich größerer Piraten angreift. In Das A-Team – Der Film (2010) imitiert der Charakter Murdock blau geschminkt die Rede von William Wallace. (Quelle: Wikipedia)

Mel Gibsons ergreifendes Epos des schottischen Freiheitskämpfers William Wallace weiß mich auch nach 23 Jahren der Erstsichtung im Kino immer noch zu fesseln und emotional zu berühren. Gibson zeigt einen ungeschönten, fast dreistündigen Ritt durch das frühe Mittelalter, welcher sich nicht scheut, die Gräuel dieser Zeit auf brutale Art und Weise zur Schau zu stellen. Es ist denn dieser Mix aus ruhigen, mitunter sehr emotionalen Momenten und den packenden und prächtig in Szene gesetzten Schlacht- und Kampfszenen, die den Film trotz stattlicher Lauflänge nicht durchhängen lassen. Die Story ist aus einem Guss und weist zu keiner Minute etwelche Längen auf. Da verzeiht man es gerne, dass der Film nur lose auf geschichtlichen Fakten basiert und der Dramatik und des Spannungsbogens wegen auf Inhalte setzt, die so nie passiert sind (bspw. das Recht der englischen Lords an der ‚Primae Noctis’). Man könnte Gibson wie in Hacksaw Ridge Pathos vorwerfen, doch für mich funktioniert der Film von A-Z perfekt und ich möchte ihn nicht anders erzählt wissen. Auch mag ich ihm verzeihen, dass Gibson für die Rolle des Wallace eigentlich damals zu alt war. Zu intensiv und hingebungsvoll ist sein Schauspiel aber, als dass ich es missen wollte. Der Cast wurde namhaft besetzt und ergänzt Gibson bestens. Besonders der mehrheitlich gesprochene schottische Akzent (für welchen Gibson angeblich über ein halbes Jahr übte...) hat was urchiges und sehr stimmungsvolles. Ein wunderschöner Akzent, dem man im Film erstaunlich gut folgen kann. Die Empfehlung ist daher klar den Film im O-Ton zu schauen. Wunderschön ist auch die gelungene Filmmusik, welche es jedesmal wieder schafft, den einen oder anderen Gänsehautmoment zu erzeugen. So ist das zurecht mehrfach oscarprämierte Werk bestens gealtert und hat auch nach unzähligen Sichtungen nichts von seiner Faszination eingebüßt.

Die Bildqualität konnte ggü. der 2009 veröffentlichten BD nochmals gesteigert werden. Hier liegt ein 4k Master an, das gerade bei diversen Close Ups eine sehr gute Schärfe aufzuweisen hat. Noch immer sind vereinzelte Shots weicher, was aber wohl dem Quellmaterial geschuldet ist und somit zu verschmerzen ist. Die Farbgebung ist sehr natürlich und kräftig gehalten und damit der größte Unterschied zur bisherigen BD. Auch die Spitzenlichter sind mitunter kräftig, auch wenn deren Anzahl über den Film hinweg überschaubar bleiben. Filmkorn ist vorhanden, jedoch sehr fein und niemals störend. Ein überaus filmisches, analoges Bild ist hier gelungen, welches den rauhen Look des Films schön transportiert. Die Bildqualität ist in der Summe wirklich gelungen, Demomaterial sucht man aber vergebens. Trotzdem eine schöne Präsentation.
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Die deutsche Soundspur ist der gleiche DTS 5.1 Mix wie auf der BD. Diese ist nicht schlecht, auch wenn es ihr manchmal an Direktionalität fehlt. Eindeutig besser ist die englische Atmosspur, die räumlicher und dynamischer rüberkommt und die Höhenkanäle gekonnt, wenn auch nicht übermäßig einzusetzen weiss. Gerade die Musik macht richtig Laune mit dem Atmosmix und bedient mit die Höhenkanäle. Die Sprachverständlichkeit ist gerade im O-Ton richtig gut. Auch in Sachen Ton kein Referenzmaterial, aber in der Summe doch eine sehr schöne Abmischung, die viel zur tollen Atmosphäre des Movies beiträgt.

Ich hatte mich richtig auf diesen Katalogtitel gefreut, und wurde mit dem Upgrade weder mit dem Bild noch mit dem Ton enttäuscht. Der Film ist für mich egal auf welchem Medium ein Must Have Titel, den man sich von Zeit zu Zeit immer wieder gerne anschaut. Wer die Möglichkeit hat, sollte sich diesen Klassiker auf UHD zulegen, da der Film noch nie besser ausgesehen resp. vorallem angehört hat. I‘m loving it!
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Re: Steph's Film- und Seriencorner- Welcome to the Pleasured

Beitrag von BladeRunner1974 » Samstag 29. Dezember 2018, 18:07

Jim Knopf & Lukas der Lokomotivführer (UHD)
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Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer ist eine Realverfilmung des gleichnamigen Kinderbuchs von Michael Ende. Die Regie übernahm Dennis Gansel. Der Film wurde produziert von Christian Becker. Für die filmische Umsetzung stand mit fast 25 Mio. Euro eines der größten Budgets zur Verfügung, das je für eine deutsche Filmproduktion bereitgestellt wurde.

Die offizielle Weltpremiere von Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer fand am 18. März 2018 im Cinestar-Kino am Potsdamer Platz in Berlin statt. In deutschen Kinos startete der Film am 29. März 2018. Der Film wurde zunächst nur in Deutschland, Litauen und Estland in die Kinos gebracht.

Die deutsche Koproduktion wurde vom FFF Bayern im Rahmen des Sonderprogramms Internationale Koproduktionen und VFX mit 1,8 Mio. Euro gefördert und von Rat Pack Filmproduktion, Malao Film und Studio Babelsberg Motion Pictures produziert.

Nach Angaben der beteiligten Produktionsgesellschaften ist der Film mit fast 25 Millionen Euro eine der aufwendigsten und teuersten Kinoproduktionen der deutschen Filmgeschichte.

Die Dreharbeiten starteten im Herbst 2016 in Bayern in den Bavaria-Studios. Wüstenszenen entstanden in Kapstadt. Der überwiegende Teil des Films entstand in Potsdam-Babelsberg. Im Studio Babelsberg wurde beispielsweise der Kaiserpalast von Mandala aufgebaut. Die Kulissenbauer errichteten weiterhin die Kulissen der Insel Lummerland, darunter den Bahnhof von Lummerland, Gebirge und Tunnel mit Gleisen und das Haus von Frau Waas, auf dem Gelände des benachbarten Themenparks Filmpark Babelsberg. Inklusive der Lokomotive Emma kann es als Teil der Attraktionen des Filmparks besichtigt werden.

Die von Ralf Wengenmayr komponierte Filmmusik wurde vom Deutschen Filmorchester Babelsberg eingespielt.
(Quelle: Wikipedia)

Die neuste Verfilmung dieses Kinderbuchklassikers von Michael Ende wurde vielerorts für seine Technik gerühmt, weshalb ich neugierig wurde und mir den Film auf UHD gegönnt habe. Die Geschichte muss wohl nicht näher vorgestellt werden, gehört sie doch mit zu den bekanntesten Werken Endes. Die Umsetzung ist gelungen und unterhält ganz gut. Vorallem lebt der Film aber von seinem liebevollen Produktionsdesign, welches sehr gelungen ist und nach mehr als ‚nur‘ 25 Mio. € aussieht. So würde der Film glatt als Disneyproduktion durchgehen. Das lässt hoffen, dass uns in Zukunft weitere opulente und fantasievolle Produktionen aus Deutschland erreichen. Die Fortsetzung Jim Knopf und die Wilde 13 dürfte wohl gesetzt sein. Die Geschichte ist schnörkellos erzählt und hält sich denn an die Erzählung des Kinderbuches. Ein Meisterwerk ist es nicht geworden, aber als Kinderfilm funktioniert er ganz gut und ist kurzweilige Kost für Zwischendurch. Einziger Kritikpunkt: Jim Knopf wird von einem englischen Jungen gespielt und die Synchronisation ist denn sichtbar wahrnehmbar. Warum hier kein passender deutscher Schauspieler gefunden werden konnte, kann ich nicht verstehen.

Die Bildqualität kann sich sehen lassen und gehört mit zum Besten auf UHD bis jetzt. Top Schärfewerte, sichtbare Tiefenschärfe und eine geniale, sehr intensive Farbgebung zeichnen diese gelungene Präsentation aus. Die HDR-Bearbeitung kann hier eindrucksvoll demonstrieren, warum 4k so unheimlich Spass machen kann. Zudem sind der Kontrast und der Schwarzwert top. Filmkorn ist ganz fein zu erkennen, ist aber zu keiner Zeit störend. Der Film bietet denn einiges an Demomaterial, weshalb hier klar die Höchstnote vergeben werden kann. Top!
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Die deutschen Soundspuren liegen als DTS-HD MA 5.1 und als Dolby Atmos Mix vor. Ich kann hier nur den Atmosmix bewerten. Der hat’s allerdings in sich und zählt zum Besten im Filmbereich bis dato. Die Heights sind denn quasi nonstopp passend in Aktion, was eine wahre Freude ist. So geht 3D-Sound bei Film! Hervorragende Direktionalität, genügend Dynamik und eine sehr schöne Feinauflösung zeichnen diesen überaus gelungenen Mix aus. Ebenfalls Demomaterial und klar die Höchstnote, top!

Wer auf der Suche nach beinahe perfekter Technik ist, wird bei dieser UHD fündig. Bild & Ton begeistern und man giert nach mehr in dieser Qualität. Ganz nebenbei weiss der Film zu unterhalten, auch wenn dies sicherlich nicht der ganz große Wurf geworden ist. Dafür begeistert das liebe- und fantasievolle Setdesign, womit nicht nur die Technik Kaufargumente liefert.
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Re: Steph's Film- und Seriencorner- Welcome to the Pleasured

Beitrag von BladeRunner1974 » Sonntag 30. Dezember 2018, 10:49

Feinde - Hostiles (UHD)
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Feinde – Hostiles (Originaltitel Hostiles, englisch für „Feinde“) ist ein unter der Regie von Scott Cooper entstandenes geschichtskritisches Westerndrama. Das Ende des 19. Jahrhunderts spielende düstere Filmepos zeigt die von unvorstellbarer Gewalt geprägte Feindschaft zwischen den weißen Besatzern des nordamerikanischen Westens und den Ureinwohnern sowie die allmähliche Annäherung der Todfeinde an der Figur des berüchtigten US-Army Captains und seines Erzfeindes, einem Cheyenne-Häuptling. Der Film feierte am 2. September 2017 beim Telluride Film Festival seine Premiere und wurde anschließend im Rahmen des Toronto International Film Festivals gezeigt, bevor er Anfang 2018 landesweit in die US-amerikanischen Kinos kam. Filmstart in Deutschland war der 31. Mai 2018. (Quelle: Wikipedia)

Scott Cooper ist ein eher wenig bekannter Regisseur, der sich unter anderem verantwortlich zeichnete für den 2015 erschienenen ‚Black Mass‘ mit Johnny Depp in der Hauptrolle. Über das Budget und die weltweiten Box Office Einnahmen sind kaum Informationen vorhanden. So ist nur das Einspielergebnis in den USA mit knapp 30 Mio. USD bekannt.

Cooper gelang mit ‚Feinde‘ ein äußerst eindrücklicher Film, welcher gleich von Beginn weg klar macht, dass der Film über die Lauflänge von über 134’ nichts schönen will und vom Zuschauer einiges abverlangt. Hier wird schwere, düstere Kost aufgetischt, in welchem die Grenzen zwischen Gut und Böse lange Zeit nicht existieren. Gibt man sich diesem Film vollends hin, erfährt man eine emotionale Erfahrung, die nur wenigen Filmen bis dato in dieser Intensität gelungen sind. Hervorragend ist das ambivalente Schauspiel von Christian Bale, der einmal mehr eindrücklich unter Beweis stellt, warum er einer der besten Charaktermimen unserer Zeit ist. Er verkörpert die Rolle des Nordstaaten Captains Joseph Blocker überaus glaubhaft. Sein subtiles Schauspiel ist zu jeder Zeit nachvollziehbar. Die gebrochene Seele, die sich vom Saulus zum Paulus wandelt, ist ein wahres Statement grosser Schauspielkunst. Auch der übrige Cast, allen voran Rosamund Pike (u.a. bekannt aus David Finchers ‚Gone Girl‘), wissen mit ihrem intensiven Spiel zu überzeugen. Wer großartige Action resp. typisches ‚Western-Geballere‘ erwartet, wird enttäuscht werden. Der Movie hat ein ruhiges und gemächliches Erzähltempo, dem man sich aber nicht entziehen kann. So vergeht der Film im Flug und lässt einem erschlagen und nachdenklich zurück. Wunderschön gefilmt ist das Ganze mit immer wieder prächtigen Landschaftsaufnahmen, welche sich wohltuend in den Storybogen einfügen. Hier gelang ein Meisterwerk abseits der großen Blockbuster, welcher zu den besten Filmen 2018 gehört.

Der Film wurde analog gedreht und daraus ein 4k Master erstellt. Das native Ausgangsmaterial punktet vorallem mit einem ausgeprägten Kontrast und einer passenden, meist sehr natürlichen und intensiven Farbgebung. Besonders die Weitwinkelaufnahmen der prächtigen Landschaften machen richtig Laune. Bei der Schärfe werden aber keine Höchstnoten erreicht. Vereinzelte Close Ups kommen ziemlich knackig über. Jedoch gibt es auch weichere Bildinhalte, die man eher auf einer durchschnittlichen BD erwarten würde. Der Schwarzwert ist satt, hat aber den Nachteil, dass in den dunklen Szenen viele Details nicht erkennbar sind. Ich vermute, dies ist gewollt, um den analogen und dreckigen Look zu unterstreichen. Demomaterial findet man hier nicht. Trotzdem passt die Präsentation, die mit dem feinen, nie störenden Filmkorn, die Bilder des Films wunderbar transportiert. Schön!
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Die deutsche Soundspur liegt als DTD-HD MA 5.1 an. Der O-Ton liegt in Dolby Atmos vor. Wir haben den Film auf Deutsch geschaut, weshalb hier nicht auf den Atmosmix eingegangen wird. Die Bühne ist eher frontlastig, weiss sich aber inbesondere bei der genialen, sehr feinen Musik, wunderbar von den Speakers zu lösen. Die Surroundebene wird für Umgebungsgeräusche verwendet, die nie laut, aber dennoch gut ortbar rüber kommen. Es ist kein lauter Film, dennoch ist genügend Dynamik vorhanden und die Subwoofers haben gerade bei der Musik immer wieder was zu tun. Die Sprachverständlichkeit ist gut und rundet den positiven Gesamteindruck ab. Sehr schön!

Ca. 2 Mte. wartete der Film zuhause um von uns gesichtet zu werden. Gestern waren es denn endlich soweit und wir wurden mit einer sehr intensiven Filmerfahrung belohnt, die sich wohltuend von gängigen Hollywoodproduktionen abhebt. Comicfilme der Neuzeit sind die Westernfilme der 50er/60er Jahre, die dannzumal inflationärst produziert wurden, bis sich das Genre totgelaufen hat. Über die letzten ca. 30 Jahre wurden aber immer mal wieder echte Western-Perlen produziert, zu welchen sich ‚Feinde‘ neuerdings dazu gesellen darf. Kein Film, den man mal soeben im Vorbeigehen sich anschaut, sondern einer, der vom Zuschauer Präsenz verlangt. Belohnt wird man dafür wie bereits erwähnt mit einem der besten Filme in diesem Kinojahr, den sich der ambitionierte Cineast auf seinem Heimkino nicht entgehen lassen sollte.
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Re: Steph's Film- und Seriencorner- Welcome to the Pleasured

Beitrag von BladeRunner1974 » Sonntag 30. Dezember 2018, 15:14

M:I:6: Mission Impossible - Fallout (UHD)
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Mission: Impossible – Fallout ist der sechste Teil der Filmreihe Mission: Impossible. Der US-amerikanische Actionfilm erschien 2018. Tom Cruise stellt den aus den Vorgängerfilmen bekannten IMF-Agenten Ethan Hunt dar. In weiteren Rollen treten abermals Rebecca Ferguson, Ving Rhames, Simon Pegg, Michelle Monaghan, Alec Baldwin und Sean Harris auf. Die Regie übernahm, wie im direkten Vorgänger Mission: Impossible – Rogue Nation, Christopher McQuarrie.

Produktionsgeschichte

Im Mai 2015 wurde bekannt, dass Paramount Pictures an einer Fortsetzung zu Mission: Impossible – Rogue Nation arbeiten würde. Im November 2015 teilte Christopher McQuarrie via Twitter mit, dass er für den sechsten Teil der Reihe zurückkehren, und sowohl das Drehbuch schreiben als auch Regie führen werde. Im März 2017 kündigte Rebecca Ferguson ihre Rückkehr an. Im gleichen Monat wurde außerdem bekannt, dass Jeremy Renner für den Film nicht zurückkehren wird. Gleichzeitig wurde bestätigt, dass Simon Pegg, Ving Rhames, Alec Baldwin, Sean Harris, Henry Cavill und Vanessa Kirby im Film mitspielen werden. Im Mai wurde bekannt, dass Angela Bassett in der Rolle der CIA-Direktorin Erica Sloan gecastet wurde. McQuarrie erklärte später im Juni, dass Michelle Monaghan erneut in ihrer Rolle als Julia, Hunts Ex-Frau, zu sehen sein werde. Der Film wurde im Januar 2018 offiziell Mission Impossible – Fallout benannt.

Dreharbeiten

Die Dreharbeiten zum Film begannen am 10. April 2017 in Paris, mussten jedoch für sieben Wochen unterbrochen werden, als sich Cruise im August bei einem Stunt auf den Dächern Londons den Knöchel brach. Die Pause verursachte Kosten von etwa 80 Millionen Dollar, die allerdings von der Versicherung getragen wurden und daher nicht ins Budget fielen. Die Aufnahme, bei der sich Cruise verletzte, wurde für den Film verwendet.

Der HALO-Sprung wurde in den Vereinigten Arabischen Emiraten gedreht. Die Vorbereitungen für die Szene dauerten mehr als ein Jahr, und Cruise wurde der erste Schauspieler der Filmgeschichte, der einen solchen Sprung selbst gedreht hat. Insgesamt sprang Cruise 106 Mal von einer Boeing C-17, um die drei Aufnahmen für den Film zu bekommen.

Am 22. Februar 2018 wurden die Dreharbeiten beendet. Der erste Trailer wurde während der Halbzeitpause des Super Bowls am 4. Februar 2018 gezeigt.

Die Premiere des Films fand am 12. Juli 2018 in Paris statt. Der deutsche Kinostart erfolgte am 2. August 2018. In den Kinos wird er in RealD, IMAX und IMAX 3D vorgeführt.
(Quelle: Wikipedia)

Es wird höchste Zeit, widmen wir uns nun dem besten Actionfilm 2018 und überhaupt einem der besten Actionkracher seit Anbeginn des Blockbusterkinos.

Stattliche 178 Mio. USD hatte Mastermind Christopher McQuarrie zur Verfügung, um den nunmehr sechsten Teil der M:I-Reihe zu produzieren. Der Film war mit einem Einspielergebnis von über 791 Mio. USD denn auch ein finanzieller Erfolg für alle Beteiligten.

,M:I:6‘, man hält es nicht für möglich, toppt den schon fast perfekten fünften Teil dieser Franchise nochmals. Anders als bei den Vorgängern knüpft die Story an Teil 5 an und spinnt diese perfekt weiter. Dabei sind durchaus ernstere und düstere Töne zu finden in einer sehr unterhaltsam und spannenden Story, bei welcher pointierter Humor nicht fehlen darf. James Bond muss sich warm anziehen, denn das ist wohl DER Bondfilm, den sich alle immer gewünscht hatten. So wird ein Feuerwerk über den ganzen Film entfacht und wo andere aufhören, fängt dieser Kracher erst an. Die Actionszenen suchen ihres Gleichen und werden kontinuierlich getoppt, ohne wirklich over the Top zu sein. Der Film lässt einem fast keine Verschnaufpause und hält das Tempo sehr hoch, ohne den faszinierten Filmliebhaber dabei zu überfahren. McQuarrie und Cruise sind derzeit das angesagteste Duo Hollywoods in Sachen Actionthriller. Da sitzt in jüngerer Zeit einfach jede Produktion und die Jungs werden nicht schlechter, im Gegenteil. Die beiden sind wie ein guter Rotwein, der über die Jahre besser und besser wird. Besonders Tom Cruise gebührt einmal mehr größten Respekt! Der heute 56-jährige Cruise ist DER Actionstar schlecht hin und lässt alle anderen dabei ziemlich alt aussehen. Selbstredend hat er die meisten Stunts wieder selber gemacht und hat sogar gelernt Hubschrauber zu fliegen. Das soll ihm die jüngere Garde erstmal nachmachen. CGI ist kaum auszumachen, weshalb es einem ab und an fast den Atem verschlägt und man sich fragt, wie sie diese Stunts dermaßen perfekt in Szene setzen konnten. Die Kulissen und Spielorte sind wieder aller Ehren wert, alles fügt sich zu einem harmonischen Ganzen. Der Film macht höllisch Spaß, und den hatten glaub ich auch die Schauspieler, denn der Cast ist bestens aufgelegt und macht seine Sache super. Eine besondere Erwähnung ist auch Henry Cavill wert, der seine Rolle super spielt und wohl den schönsten Schnauzer der Filmgeschichte trägt (welcher Superman in ‚Justice League‘ zum Verhängnis wurde... :lol: ). Man kommt aus dem Schwärmen nicht mehr raus, weshalb der Film nicht nur vom Publikum, sondern zurecht auch von den Kritikern abgefeiert wurde. Ein Highlight des Kinojahres 2018!

Die Bildqualität beruht auf einem nativen 4k Master. Der Film zeigt sich inkonsistent, haben doch die Cinemascope-Szenen mit nur durchschnittlicher Schärfe und Filmkorn zu kämpfen. Hingegen zeigen die in 16:9 gehaltenen IMAX-Szenen wo der Hammer hängt. Gestochen scharf, toller Kontrast und Schwarzwert und eine nahezu perfekte Farbgebung, das ist Demomaterial pur und stellt die Vorzüge heutiger 4k-Produktionen klar unter Beweis. Gott sei Dank sind alle Highlights im IMAX-Format gefilmt, die auch mal was andauern. Somit reicht es in der Summe nicht für die Höchstnote, aber wer Freunde mit tollen Actionszenen und nahezu perfektem Bild beeindrucken will, findet hier genügend Material. Sehr schön!
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Die deutsche Soundspur wurde mit einer ärmlichen DD 5.1 Abmischung ausgestattet, die wenig zeitgemäß rüberkommt. Eine Enttäuschung, weshalb man keine andere Wahl hat als den O-Ton in Dolby Atmos zu schauen. Und was soll ich sagen? Wow trifft es wohl am ehesten. Was hier an der Front, auf der Surroundebene und in den Höhenkanälen abgefeiert wird, ist fast perfekt. Tolle Dynamik, Feinauflösung, beste Ortbarkeit und Direktionalität und haufenweise beeindruckender Effekte aus den Heights, so muss es sein. Perfekter Mix und haufenweise Demoszenen. Höchstnote, top!

Was für ein geiler Film ist das geworden! Popcorn-Unterhaltung at his Best. Bleibt zu hoffen, dass Cruise noch lange fit bleibt und das Duo uns auch in Zukunft wegbläst mit sensationellen Stunts und spannenden Stories. So wie Cruise in diesem Film rennt und scheinbar nicht altern will, scheinen die Chancen nicht schlecht. Ein Must Have Movie, der bis auf das 21:9 Material durch eine nahezu perfekte Technik auf UHD glänzen kann. Einzig die Amaray mit dieser doofen roten Aufschrift nervt und passt überhaupt nicht zu den 4k-Releases sämtlicher Mission Impossible Filme dieses Sommers. Egal, deswegen wird der Movie nicht schlechter. Danke Christopher McQuarrie und Tom Cruise für dieses Spektakel. Wir sind Fans von Euch und freuen uns auf hoffentlich noch viele erstklassige Filme von euch beiden. Danke!
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Re: Steph's Film- und Seriencorner- Welcome to the Pleasured

Beitrag von BladeRunner1974 » Montag 31. Dezember 2018, 18:13

Rewatch

Solo - A STAR WARS Story (BD)

Die UHD, deren Technik und auch den Film selber hatte ich hier schon am 25.09.2018 kommentiert. Da die BD sich aber qualitativ deutlich von der UHD im positiven Sinne abhebt (normalerweise sollte doch das umgekehrt sein...?! :hmmm:), und ich heute ein erfreuliches AHA-Erlebnis diesbezüglich hatte, möchte ich das hier kurz festhalten und somit NUR auf die Technik eingehen.

Die Bildqualität präsentiert sich im wahrsten Sinn des Wortes wie Tag und Nacht. Dies kann man wörtlich nehmen. Die UHD feierte dunkle Nacht und liess nur sehr wenig erkennen resp. den Film regelrecht absaufen. Nicht so die BD. Natürlich ist der Movie stilmittelbedingt in diesem erdigen, dreckigen Look gehalten, aber oh Wunder, das BD-Bild kommt deutlich heller, schärfer und plastischer rüber. Kein Vergleich zur UHD! Und nun verstehe ich auch die guten Kritiken zum Bild. Eine geleckte Hochglanzproduktion ist es noch immer nicht (würde auch nicht zum Film passen), aber eine sehr erfreuliche und deutlich sichtbare Steigerung zur grottigen UHD. Sehr schön!

Auch beim deutschen Soundmix hatte ich ein AHA-Erlebnis. Da lief doch tatsächlich eine Dolby Atmos Abmischung (auf der UHD nur eine DD Plus 7.1). Der Atmosmix ist jetzt nicht Demomaterial, gewinnt aber nochmals an Räumlichkeit und die Höhenkanäle machen schon Laune, wenn Lasersalven oder Raumschiffe über den Kopf flitzen. Disneytypisch liegt nicht eine brutale Grobdynamik an und ich muss ca. 7dB lauter stellen als normal, das stört aber nicht wirklich. Sehr schön!

Habe also heute meine ‚solosche Wiedergeburt‘ gefeiert. Und siehe da, auch wenn der Film seine inhaltlichen Schwächen hat, machte er mir jetzt beim dritten Mal schauen deutlich mehr Spass als noch Ende September via UHD. Technik beeinflusst, und das nicht zu knapp. Kennt ihr wohl :wink: ! Daher, wer sich den Film noch holen will, soll einen großen Bogen um die UHD machen und zur günstigeren BD greifen. Man wird es zumindest aus technischer Sicht nicht bereuen.

In diesem Sinne allen liebenswerten Heimkinoverrückten @ :hcm_logo: nen guten Rutsch ins neue Jahr und möge die Macht allzeit mit Euch sein :)
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Re: Steph's Film- und Seriencorner- Welcome to the Pleasured

Beitrag von BladeRunner1974 » Donnerstag 3. Januar 2019, 00:34

Jurassic World: Das gefallene Königreich (UHD)
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Jurassic World: Das gefallene Königreich (Originaltitel: Jurassic World: Fallen Kingdom) ist ein Film von J.A. Bayona, der am 6. Juni 2018 in die deutschen Kinos kam. Bei dem Film handelt es sich um eine Fortsetzung von Jurassic World aus dem Jahr 2015 und damit den fünften Teil der Jurassic-Park-Filmreihe. Eine Fortsetzung ist für 2021 geplant. (Quelle: Wikipedia)

Mit einem stattlichen Budget von 170 Mio. USD avancierte ‚Jurassic World 2‘ zum Monsterhit und spielte am Box Office 1.305 Mrd. USD ein. Damit schnitt der zweite Teil der Jurassic World Trilogie knapp 370 Mio. USD schlechter ab als Jurassic World. All Time mässig ordnet er sich aktuell auf Platz 12 der ewigen Bestenliste ein.

Das Publikum scheint noch nicht dinomüde zu sein, auch wenn der Geist von ‚Jurassic Park‘ schon längst verflogen ist. So avancierte dieser Streifen letztes Jahr zu einem regelrechten Publikumshit. Regisseur J.A. Bayona, welcher mit ‚Sieben Minuten nach Mitternacht‘ ein hochgelobtes Drama und für mich einer der besten und emotionalsten Filme 2017 schuf, durfte das Erbe Spielbergs undankbarerweise fortführen. Undankbar, weil Mittelteile oft nur Lückenfüller und Vorbereiter für das Finale sind, was man dem Film leider zu gut anmerkt. Als ich hörte, dass Bayona ran durfte, war ich sehr hoffnungsvoll für diese Fortsetzung. Und so erkennt man auch vorallem in der zweiten Hälfte des Films die Handschrift des Regisseurs. Trotzdem werde ich den Verdacht nicht los, dass Bayona in seinem kreativen Handeln arg eingeschränkt war. Denn die Story ist hahnebüchen und entbehrt jeglicher Logik. Auch ist der Charme, den ‚Jurassic World‘ noch auszeichnete, auf der Strecke geblieben. Die erste Hälfte des Films wäre eigentlich noch ganz ok. Dann gibt’s vom Setting her einen harten Cut, ab welchem die Story richtig abstrus wird und ich mich trotz vereinzelter Suspensemomente gedanklich längst verabschiedet habe und es zum Ende hin richtig zäh wird. Schauspielerisch werden auch keine Stricke zerrissen und der übliche nervende Sidekick darf auch hier nicht fehlen. Dass der Film eine CGI-Schlacht ist, stört mich nicht (man weiss ja im Voraus was bei dieser Kategorie Blockbuster zu erwarten ist). Diese ist denn auch die Stärke des Films, denn die Schauwerte sind großartig und die größtenteils animierten Dinos sehen einfach fantastisch aus. Hier punktet der Film ganz klar und schafft es so über die vielen Unzulänglichkeiten einigermaßen hinweg zu trösten. Der Film ist denn unter der Rubrik ‚Guilty Pleasure‘ abgelegt und man muss schon richtig Lust auf diesen Streifen haben und das Gehirn idealerweise für gut zwei Stunden tief unter dem Sofa vergraben.

Verstecken muss sich hingegen die Bildqualität nicht im geringsten. Die Präsentation liegt in Dolby Vision an und gehört für mich in Sachen Bild zu den besten UHD‘s 2018. Die Schärfewerte sind top (Nah- und Tiefenbereich). Das Bild wirkt sehr plastisch, dynamisch und laufruhig. Die Farbgebung finde ich sehr gelungen und natürlich. HDR-Effekte hat’s zuhauf. Der Kontrast ist mustergültig und der Schwarzwert kommt mit DV kräftig rüber. Es wurde in anderen Reviews in Kommentaren bemängelt, dass die UHD ggü. der BD zu dunkel abgemischt sei. Dies kann ich weder bestätigen noch verneinen, da ich die BD bis heute nicht geschaut habe und mein kalibrierter TV genügend lichtstark ist, weshalb mir hier nichts negativ aufgefallen wäre. So empfinde ich das Bild als mustergültig und hat in vielen vielen Szenen Referenzcharakter. Demomaterial hat‘s hier also zuhauf, weshalb die Höchstnote erteilt werden kann. Top!
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Ebenso spektakulär wie das Bild ist auch die deutsche und englische Soundspur. Für beide Sprachen liegt eine erstklassige DTS:X Abmischung an, die sich gewaschen hat. Hier passt alles, von der guten Sprachverständlichkeit (die im englischen Original noch eine Spur gelöster vom Center ist) über Feinauflösung zu Grobdynamik und Tiefbassgewitter. Hier wackeln die Wände wenn man möchte. Die Surroundebene und die Höhenkanäle harmonieren perfekt zusammen. Beide Ebenen sind richtig richtig aktiv und erzeugen eine tolle räumliche und realistische Atmosphäre, ein ‚Mitten-drin-Feeling‘, welches u.a. der sehr guten Direktionalität zu verdanken ist. Nahezu perfekter 3D-Sound mit haufenweise Demo-resp. Referenzmaterial. Höchstnote, top!

Aus technischer Sicht ist diese UHD ein klarer Pflichtkauf. Bild & Ton sind über alle Zweifel erhaben und trösten nebst den teils genialen Schauwerten des Films über eine dümmliche und wenig motivierte Geschichte hinweg, bei welcher man besonders in der zweiten Filmhälfte nicht nur ein Auge zudrücken muss. Ich hasse den Film nicht, aber beste Freunde werden wir auch nicht. Da die Technik aber monstermässig gut ist, kann ich dem Film was abgewinnen. Wem ‚Technik‘ aber weitestgehend egal ist, braucht diesen Film nicht wirklich in der Sammlung.
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Re: Steph's Film- und Seriencorner- Welcome to the Pleasured

Beitrag von BladeRunner1974 » Samstag 5. Januar 2019, 19:39

Backstock: Guardians of the Galaxy (BD)
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‚Nichts dringt in mein Hirn vor, meine Reflexe sind zu schnell!‘

Guardians of the Galaxy ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Actionfilm aus dem Jahr 2014. Er ist die Verfilmung eines gleichnamigen Comics des Verlages Marvel und ist Teil des Marvel Cinematic Universe. James Gunn hat sowohl Regie geführt als auch am Drehbuch mitgearbeitet. Der Film hatte am 21. Juli 2014 in Los Angeles Premiere.[3] Der offizielle Kinostart in den USA war am 1. August 2014, in Deutschland am 28. August 2014.

Die Regie übernahm James Gunn. Als Produzent fungierte Kevin Feige. Chris Pratt hat die Rolle von Peter Quill übernommen, der sich Star-Lord nennt. Zoe Saldana und Karen Gillan schlüpften in die Rollen von Thanos’ Adoptivtöchtern Gamora und Nebula. Lee Pace übernahm die Rolle von Ronan, Djimon Hounsou die seines Gefolgsmanns Korath und Benicio del Toro die des Artefaktesammlers Taneleer Tivan. Dave Bautista spielt den rachelüsternden Drax, Glenn Close Xandars Kanzlerin Nova Prime, Mikaela Hoover ihre Assistentin und John C. Reilly den Corpsman Rhomann Dey. Michael Rooker übernahm die Rolle des Bandenführers Yondu Udonta und Peter Serafinowicz die von Denarian Saal. Vin Diesel leiht im Film dem Kopfgeldjäger Groot und Bradley Cooper seinem Kollegen Rocket seine Stimme. Nathan Fillion leiht einem Gefängnisinsassen seine Stimme.

Der Collector gehört zu einer Gruppe von kosmischen Superschurken namens Elders of the Universe, und erschien erstmals in Avengers #28 (1966). In einer Szene erklärt der Collector den Guardians, was ein Infinity-Stein ist. Dabei sind im Hintergrund weitere zwei Artefakte aus früheren Marvel-Filmen zu sehen: der Tesseract aus Marvel’s The Avengers und der Äther aus Thor – The Dark Kingdom. Wie in vielen Marvel-Filmen hat Stan Lee einen seiner Cameo-Auftritte. Er ist in der ersten Xandar-Szene des Films zu sehen, als Rocket ihn durch ein Fernrohr beobachtet.
(Quelle: Wikipedia)

Das Produktionsbudget lag bei 170 Mio. USD. Die weltweiten Box Office Einnahmen lagen bei erfolgreichen 773 Mio. USD, womit der Weg frei war für Fortsetzung.

‚Guardians of the Galaxy‘ sind meine Lieblings-MCU-Helden und werden es wohl für immer bleiben. Der bis dahin unbekannte Regisseur James Gunn traf den Nerv der Zeit und produzierte den bis dato besten und witzigsten Comicfilm des MCU. Erstaunlich das Ganze, zumal die Guardians in den hiesigen Breitengraden eher unbekannt waren. Der Film prägt eine unheimliche Leichtigkeit und kommt äußerst süffig daher. Es sind denn vorallem die Dialoge, die oberwitzig sind. Drax the Destroyer hat denn die meisten Lacher gebucht. Seine infantile Dämmlichkeit ist zum brüllen komisch. Die Figuren wurden perfekt besetzt bis in die Nebenrollen hinein. Mit einem namhaften Cast wurde hier nicht gespart. Die Story ist schnell erzählt und auch dieser MCU-Kracher krankt mit einem eher schwächeren Bösewicht. Aber das stört bei diesem Film nicht weiter. Clever war es, das MCU in die fantasievollen Weiten des Weltraums auszudehnen, denn dies ist zweifelsohne eine weitere Stärke des Films. Das Setting der fernen Planeten etc. ist sehr gelungen und oftmals ein wahrer Augenschmaus. Ebenfalls sehr gelungen ist die Auswahl der Musikstücke, welche diese Lässigkeit des Movies nochmals mit betont und für gute Laune sorgt. Mich erinnert dieser Streifen von seinem Charme her an die alten Star Wars Filme. Entsprechend findet sich dieser Film ganz weit oben in meiner Filmhitliste.

Die Bildqualität dieser BD ist sehr gut. Fast durchgehend liegt eine superbe Schärfe vor. Auch die Tiefenschärfe weiss in den meisten Fällen zu gefallen. Der Transfer ist sehr sauber, Filmkorn sucht man in diesem laufruhigen Bild vergebens. Die Farbgebung ist sehr gelungen. Der popige Film besticht durch satte und starke Farben, ohne die Natürlichkeit dabei zu verlieren. Der Schwarzwert ist etwas zu hell geraten, was dem Film etwas die Kontur raubt. Nicht tragisch, aber so schrammt die Präsentation knapp an der Höchstnote vorbei. Demomaterial findet man aber trotzdem haufenweise. Sehr schön!
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Die deutsche Soundspur liegt als DTS-HD High Resolution 5.1 an, die O-Ton Spur in 7.1. Die Soundqualität ist sehr gelungen. Sehr dynamisch und präsent kommt der Mix daher. Die Subwoofers werden ordentlich gefordert. Die Surroundebene ist über den ganzen Film hinweg sehr aktiv und baut so eine tolle Atmosphäre auf. Vorallem in Actionszenen ist die Direktionalität hervorragend. Die Sprachverständlichkeit ist gut. In der englischen Version lösen sich die stimmen etwas besser vom Center, was ich immer wieder feststelle. Insgesamt eine sehr gelungene Präsentation, welche die Höchstnote verdient. Top!

Unzählige Male bereits gesehen, und ich werd einfach nicht müde diesen genialen Popcornmovie mir immer mal wieder zu geben. Dies ist ein Blockbuster, wie er im Bilderbuch steht und ich nicht genug davon kriegen kann. Getragen wird der Film auch durch eine sehr gute Bild- und Tonqualität, womit der Film doppelt soviel Spaß macht. Das ist einer der wenigen Filme, den ich gerne in der 3D-Variante hätte, denn die IMAX-Shots sollen super sein. Naja, ich hab auch so meinen Spaß :thumbsup:
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Re: Steph's Film- und Seriencorner- Welcome to the Pleasured

Beitrag von BladeRunner1974 » Sonntag 6. Januar 2019, 10:09

Backstock Classics: Captain Future - Komplettbox Folge 01-40 (BD)
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Deutsche Erstausstrahlung: 27.09.1980 (ZDF)

Die japanische Science-Fiction-Zeichentrickserie dreht sich um den Wissenschaftler Curtis Newton, dessen Eltern auf einer Mondbasis von einem Kriminellen ermordet werden. Geprägt durch den grausamen Akt stellt sich Curtis unter dem Namen „Captain Future“ von da an in den Dienst der Gerechtigkeit. Zusammen mit einem körperlosen „lebenden Gehirn“, einem Roboter, einem Androiden, einem erfahrenen Polizisten und einer jungen hübschen Agentin säubert er das Weltall von bösartigen Subjekten.

40 tlg. dt. frz. jap. Zeichentrick-Science-Fiction-Serie nach den Geschichten von Edmond Hamilton ("The Adventures Of Captain Future"; 1978-1979).

Captain Future fliegt im Jahr 2500 mit seinem Raumschiff Comet durch das Sonnensystem und rettet fremde Planeten vor bösen Mächten. Zur Crew des rothaarigen Captain gehören Professor Simon Wright, ein lebendes Gehirn in einem fliegenden Spezialbehälter, der Roboter Grag und der Android Otto, der aus Plastik besteht und seine Gestalt verändern kann. Die drei haben den jungen Captain Future gemeinsam aufgezogen, nachdem seine Eltern ermordet wurden. Sein Vater war ein hervorragender Wissenschaftler. Grag und Otto wurden von diesem konstruiert, das Gehirn des früheren Wissenschaftlers Wright von ihm gerettet. Auch Ottos verwandlungsfähiges Haustier Oak und Grags Haustier Yiek, ein Mondwesen, sind mit an Bord. Die Agentin Joan Landor von der Planetenpolizei schwärmt für Captain Future.

Im Gegensatz zu vielen anderen Zeichentrickserien basierte diese nicht auf einer Comicheftreihe, sondern auf einer Serie von Romanen, die ab 1940 erschienen. Die deutsche Titelmusik stammte von Christian Bruhn.

Die einzelnen Episoden, die nachmittags liefen, waren 25 Minuten lang. Jeweils drei, in einem Fall vier aufeinander folgende Episoden hatten eine zusammenhängende Handlung, weil die Serie im Original eine Reihe von Spielfilmen war, von denen jeder für die deutsche Serienfassung geteilt und erheblich gekürzt wurde.
(Quelle: Wunschliste.de)

Universum brachte am 09.12.2016 eine in Bild- und Ton remasterte Fassung sämtlicher ,Captain Future‘ Folgen auf BD/DVD auf den Markt. Es gibt auch eine Collectors Edition, welche die 52 japanischen Folgen ebenfalls beinhaltet. Da mein Japanisch über die Jahre stark eingerostet ist :lol: , hatte ich mich anfangs 2017 für die deutsche Fassung entschieden. Ich hatte sämtliche deutsche Folgen bereits auf einer älteren DVD-Fassung, welche in zwei Kartonschubern daher kam und die dann auf Grund des Upgrades ausgemustert wurde.

Ich kann mich noch gut erinnern, dass jeweils auf ZDF Freitag nachmittags um ca. 14.15 Uhr die Serie wöchentlich lief und es für mich als kleiner Knirps neben Transformers am Samstag Morgen DAS Wochenhighlight war. Die Freude an fantasievollen Sci-Fi-Geschichten war geboren und lässt mich seit Kindesalter nicht mehr los. ,Captain Future‘ ist Kult und einer breiten Masse bekannt, auch wegen des ohrwurmmässigen Soundtracks. Auch heute noch schau ich mir einzelne Folgen der Serie ab und an mal an, obwohl diese schon sehr kindlich gestrickt sind. Hier schwelge ich dann halt in Nostalgie.

Die Freude war gross, als die Ankündigung kam, Universum würde eine aufwändige Restauration der einzelnen Folgen in Betracht ziehen und sämtliche Folgen auf BD releasen. So ist denn eine tatsächliche bessere Bildqualität auf der BD ggü. der älteren DVD-Fassung auszumachen. Schmutzpartikel wurden größtenteils entfernt, die Farben sind nun knackiger und kräftiger. Die Schärfe konnte leicht gesteigert werden. Jedoch kämpft das Bild immer noch mit teils starkem Filmkorn und es gibt Szenen, in denen das Bild weich resp. regelrecht verwaschen ist. Eine Verbesserung ggü. der älteren DVD-Fassung ist zweifelsohne auszumachen. Ein Quantensprung wurde es aber leider nicht, was mich doch enttäuschte. Glaube hier wäre noch mehr möglich gewesen. Dass das 4:3 Format beibehalten wurde, stört mich indes nicht. So schwankt die Präsentation angesichts des Alters von OK bis gut.
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Eine Soundspur ist auf der Box enthalten, nämlich eine DTS-HD MA 2.0 (Mono) in Deutsch, welche auch keine Bäume ausreist. In Relation zum Alter geht das ok, aber in Anbetracht der coolen Sounds und Soundeffekte wünschte man sich hier zumindest Stereo. Die Sprachverständlichkeit ist dagegen sehr gut und die ganze Abmischung kommt ordentlich dynamisch rüber.

Für mich ist diese Box ein Must Have schon alleine der schönen Erinnerungen wegen. Hier lacht und amüsiert sich das Kind im Manne und der Erwachsene freut sich an der genialen Musik. Bild & Ton sind ok, aber beileibe nicht perfekt. Was solls, letztlich kann/muss ich leben damit, was mich nicht davon abhält, ‚Captain Future‘ ab und an grinsend im stillen Kämmerlein mit dem kleinen Knirps :wink: zusammen abzufeiern.
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Re: Steph's Film- und Seriencorner- Welcome to the Pleasured

Beitrag von BladeRunner1974 » Sonntag 6. Januar 2019, 17:23

Hereditary - Das Vermächtnis (BD)
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Hereditary – Das Vermächtnis (Originaltitel Hereditary, engl. für „erblich“) ist ein Mystery-Horror-Drama von Ari Aster, das am 21. Januar 2018 im Rahmen des Sundance Film Festivals seine Weltpremiere feierte. Am 8. Juni 2018 kam der Film in die US-amerikanischen und am 14. Juni 2018 in die deutschen Kinos. (Quelle: Wikipedia)

Das Budget für den Debütfilm von Regieneuling Ari Aster ist nicht bekannt. Weltweit spielte das Horrordrama bescheidene 79 Mio. USD ein. Wenig in Anbetracht dessen, dass Horrofilme neuerdings richtig absahnen an den Kinokassen.

Ich bin kein Horrorfilmfan und diesbezüglich eher ein Schisshase. Jedoch war ich extrem neugierig auf ‚Hereditary‘, der kritikerseitig in den höchsten Tönen gelobt wurde und beim einen oder anderen YouTube-Influencer auf Platz 1 der besten Movies für 2018 erscheint. Auch bei den geschriebenen Kritiken kommt der Film sehr gut weg mit einem Metascore von 87 Punkten.

Die Lobeshymnen kann ich nicht nachvollziehen. Ich dachte einen Psychowürgegriff der Extraklasse zu erleben, ein Film, der mich noch eine Weile beschäftigen würde. Nichts dergleichen, für das ist die Story einfach zu durchschaubar und nicht so raffiniert wie überall gelobt. Gut gespielt und gefilmt ist er aber. Besonders die schauspielerische Leistung von Toni Collette ist sicher eine positive Erwähnung wert. Auch der übrige Cast macht seine Sache gut. Die Geschichte aber ist für mich bloß Durchschnittsware und lieferte keine echten ‚What the Fuck - Überraschungen‘. Ja, die eine oder andere nicht vorhersehbare Wendung gibt der Film her. Gefesselt hat‘s mich aber nicht. Zudem empfinde ich es als Frechheit, den Film auf die gleiche Stufe wie den Exorzisten zu heben. ‚Der Exorzist‘ ist auch heute noch gruselig und für meine Begriffe unerreicht, genauso wie ‚The Shining‘ auch. Nun bin ich froh ihn gesehen zu haben, denn schon viele Wochen lag er bereit zum gucken. Nun kann er abgehakt werden. Nicht als pure Enttäuschung, denn hierfür ist er wie erwähnt zu gut gespielt, aber eben auch nicht als einer der besten Filme dieses Genre geschweige denn des Filmjahres 2018.

Der Film liegt im Seitenverhältnis 2.0:1 an, an welches man sich in Zukunft wohl vermehrt gewöhnen muss. Die Bildqualität der BD ist über weite Strecken sehr gut, wenn auch nicht perfekt. Die Schärfe bei Close Ups passt. Die Farbgebung ist natürlich gehalten. Der Schwarzwert sowie der Kontrast könnten in gewissen Szenen ausgeprägter sein. Gerade in dunklen Szenen ist mir das Bild stellenweise etwas zu hell und spielt zu sehr in Grautönen. Keine brilliante Bildqualität also, aber in der Summe eine überdurchschnittliche Präsentation. Sehr schön.
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Der deutsche und englische Ton liegen beide in einem DTS-HD MA 5.1 vor. Die Soundqualität ist sehr gut. Die stimmungsvolle Musik und vorallem das Sounddesign werden sehr effektiv auf die 5 Speakers verteilt. Die Direktionalität ist super, womit der Mix sehr plastisch, räumlich und atmosphärisch wird. Eine Stärke des Films. Die Sprachverständlichkeit ist gut. Die Subwoofers sind vorallem im Tiefbassbereich öfters im Einsatz. Ein gelungener Mix in der Summe, sehr schön!

Das war er also, ,Hereditary‘, der hochgelobte Horrorfilm. Ich verstehe nun, warum er beim Kinopublikum trotz sehr guten Kritiken durchfiel. Allerdings kann ich mir schon vorstellen, dass er vielleicht dem einen oder anderen hier gefallen könnte. Ich muss ihn jedenfalls kein zweites Mal schauen. In der Sammlung darf er aber bleiben. Denn die Technik in Bild & Ton ist sehr gut und macht vielleicht den ausstehenden Kaufentscheid für den einen oder anderen hier einfacher.

Ist man auf der Suche nach sehr atmosphärischen und wirklich guten Horrorfilmen der jüngeren Zeit, empfehle ich ‚Conjuring 1&2‘, die ich erst auf Netflix gesehen habe, mir aber wahrscheinlich noch auf Disc des Sammlertriebes wegen zulegen werde.
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Re: Steph's Film- und Seriencorner- Welcome to the Pleasured

Beitrag von BladeRunner1974 » Mittwoch 9. Januar 2019, 00:59

Backstock: Walk the Line (BD)
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Walk the Line ist eine Filmbiografie aus dem Jahr 2005 über das Leben des Country-Sängers Johnny Cash. Regie führte James Mangold, der zusammen mit Gill Dennis auch das Drehbuch schrieb, das auf den Biografien Man in Black sowie Cash: The Autobiography basiert. Die Hauptrollen spielen Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon.

Der Filmtitel lehnt sich an Johnny Cashs Musiktitel I Walk the Line an. Die Textzeile „Because you’re mine, I walk the line“ (etwa: Weil du zu mir gehörst, benehme ich mich/befolge ich die Regeln) bezog Cash auf seine Frau Vivian Liberto. Im Film fällt einmal der Begriff, als Cash mit seinen Musikerkollegen betrunken auf einer Bühne sitzt und June ihn mit Flaschen bewirft. In der Szene sagt sie „Y’all are gonna blow this tour. You can’t walk no line“ (etwa: Ihr werdet alle die Tour vermasseln. Ihr könnt keine Regeln befolgen.) In der deutschen Synchronisation heißt es „Ihr wisst nicht, wann das Maß voll ist“.

Das Ehepaar Cash/Carter starb vor Beginn der Dreharbeiten: June Carter am 15. Mai 2003 und Johnny Cash am 12. September 2003. Beide waren jedoch im Vorfeld bei der Erstellung des Drehbuchs und der Produktion des Films eingebunden.

Johnny Cash stimmte der Wahl von Joaquin Phoenix als Hauptdarsteller persönlich zu, er bewunderte ihn bereits für seine Darstellung im Film Gladiator. June Carter Cash stimmte ebenso der Wahl von Reese Witherspoon für ihre eigene Rolle zu.
Phoenix und Witherspoon sangen alle im Film vorkommenden Stücke selbst ein.

Die Dreharbeiten begannen am 28. Juni 2004 und endeten am 3. September 2004. Der Film wurde komplett in den USA gedreht. Kinostart in den USA war am 18. November 2005, in Deutschland am 2. Februar 2006. Die Produktionskosten werden auf rund 28 Millionen US-Dollar geschätzt. Der Film spielte in den Kinos weltweit etwa 186 Millionen US-Dollar ein, davon etwa 119 Millionen US-Dollar in den USA und circa 12,9 Millionen US-Dollar in Deutschland.
(Quelle: Wikipedia)

Drugs, Sex & Rock'N'Roll, eine ideale Voraussetzung für eine mitreissende Film-Biografie - die turbulente Karriere der 2003 verstorbenen Country-Legende Johnny Cash, dessen privates und berufliches Auf und Ab die perfekte Ausgangslage für diese gelungene Biopic bildet. Im Mittelpunkt der Erzählung steht denn nicht nur die Musik, sondern auch die aussergewöhnliche Liebesbeziehung zur Musikerin June Carter. Diese alles andere als kitschige Liebesgeschichte ist denn auch das zentrale Element des Films. Die Inszenierung von ,Walk the Line' hat Regisseur James Mangold (‚Logan’) ziemlich gradlinig und wenig orginell auf Zelluloid gebannt, dafür überzeugen die mitreissenden Musik-Einlagen und die grandiosen darstellerischen Leistungen umso mehr. Joaquin Phoenix ist die perfekte Besetzung und wird regelrecht zu Johnny Cash - so sehr, dass er selber die unvergessenen Cash-Klassiker singt. Reese Witherspoon als seine grosse Liebe June Carter singt ebenfalls selbst und erweist sich als ebenso hervorragend besetzt - ihr nuanciertes Schauspiel brachte ihr den Oscar als beste Nebendarstellerin. Der hier vorliegende Extended Cut ist mit 153‘ etwas lang geraten. Gerade das letzte Drittel hat die eine oder andere Länge. Nichts desto trotz unterhält der Film vorzüglich, weshalb ‚Walk the Line‘ für mich die bisher beste Musiker-Biopic ist.

Die Bildqualität der BD weiss über weite Strecken zu gefallen. Nur wenig weiche Shots haben sich in diese Präsentation eingeschlichen, ansonsten kommt das Bild scharf und mit einer natürlichen Farbgebung rüber. Das Bild ist laufruhig und plastisch und wirkt filmisch. In dunkleren Szenen gehen manchmal die Details etwas verloren, Filmkorn wird deutlich sichtbar und eben in einer solchen Szene (als Johnny im Dunkeln auf der Veranda sitzt) überstrahlt auch einmal der Rotanteil deutlich. Das sind denn aber die einzigen Kritikpunkte einer ansonsten in der Summe gelungenen Bildpräsentation. Sehr schön!
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Die deutsche Spur liegt als DTS 5.1 an, die englische Spur als DTS-HD MA 5.1. Wir haben uns die deutsche Soundspur gegeben, welche speziell in den Musikszenen überzeugend dynamisch und feinauflösend daher kommt mit sehr gutem Bassfundament. Die Musik macht hier richtig Laune, zumal auch die Surroundebene aktiv resp. effektiv miteinbezogen wird. Abseits der Musik fällt die Dynamik aber ab und gerade in leiseren Passagen ist die Sprachverständlichkeit nicht immer perfekt. Eine gute Balance zwischen Musik & Gesprochenem wurde nicht gefunden, was leicht enttäuschend ist. Eventuell ist die Originalspur hier homogener abgemischt. Dies werde ich über die Zeit noch rausfinden. Ungeachtet der Kritikpunkte macht der Mix unter dem Strich aber Spass, weil die Musik echt toll rüberkommt. Schön!

Nachdem wir ,Bohemian Rhapsody‘ letzthin im Kino sahen, kam einmal mehr Lust auf ‚Walk the Line‘ zu schauen. Ich mag diesen Film sehr. Und obwohl Country eigentlich nicht meinen Musikgeschmack trifft, tut es die stampfende und rasiermesserscharfe Musik von Johnny Cash umso mehr. Biopics haben was zeitloses, und so ist es auch mit diesem Streifen. Die gute, wenn auch nicht perfekte Technik unterstützt das Seh- und Hörvergnügen. Für mich ein Must Have Movie - eine überaus gelungene Verfilmung einer Musikerlegende.
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Re: Steph's Film- und Seriencorner- Welcome to the Pleasured

Beitrag von BladeRunner1974 » Donnerstag 28. Februar 2019, 01:16

A Star is born (UHD)
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A Star Is Born ist ein Musikfilm von Bradley Cooper, der am 31. August 2018 im Rahmen der Filmfestspiele von Venedig seine Weltpremiere feierte und am 3. Oktober 2018 in die deutschen Kinos kam. Die Neuverfilmung von Ein Stern geht auf (1937) ist das Regiedebüt des Schauspielers, der im Film auch die Rolle eines Country-Musikers übernommen hat. In der weiblichen Hauptrolle spielt Lady Gaga eine junge Musikerin, die über Nacht zum Star wird. Bei der Oscarverleihung 2019 war A Star Is Born in acht Kategorien nominiert, unter anderem als bester Film, Lady Gaga als beste Hauptdarstellerin und Bradley Cooper als bester Hauptdarsteller. In der Oscar-Kategorie Bester Song erhielt der Song Shallow die begehrte Trophäe. (Quelle: Wikipedia)

Dem Regieneuling stand ein Budget über USD 36 Mio. zur Verfügung. Der von den Kritikern geliebte Film war für Warner Bros. mit einem weltweiten Box Office von USD 425 Mio. ein voller finanzieller Erfolg. Zurecht!

Der mit ‚Hangover’ über Nacht bekannt gewordene Star Bradley Cooper ist mit seinem Regiedebüt ein ganz grosser Wurf gelungen. Die musikalische Romanze, welche nie in rührseligen Kitsch abdriftet, überzeugt mit einem durchdachten und intelligenten Drehbuch, begeisternder Musik und einem Leinwandpaar, dessen natürliche Chemie auf der Leinwand kaum besser gesehen wurde in den letzten Jahren.

Neu ist die Story nicht. Cooper erzählt die Geschichte aber dermaßen intim, intensiv und ungeschönt, dass einem der Movie gleich in seinen Bann zieht trotz einer stattlichen Laufzeit von 136‘. Nebst der Romanze resp. dem Drama ist die Musik der heimliche Star. Gänsehautmomente sind vorprogrammiert. Sowohl Cooper als auch die bis anhin von mir verschmähte Lady Gaga performen die Songs selber. Cooper outet sich als Multitalent und Lady Gaga überzeugte mich mit ihrer großartigen Stimme. Die Musikelemente des Films kommen sehr dynamisch und packend inszeniert rüber. Die Protagonisten gehen dabei aber nicht unter, was sicherlich dem grandiosen Schauspiel der beiden geschuldet ist. Da verzeiht man dem Movie auch die eine oder andere Länge im letzten Drittel.

Der Film basiert auf einem 2k DI und macht eine gute Figur. Der Film liegt u.a. in Dolby Vision an und präsentiert sich sehr ausgewogen. Die Farbgebung schwankt von natürlich bis kräftig, ohne zu übertreiben. Die Schärfe ist über weite Strecken knackig, ohne hier aber absolute Höchstnoten zu erzielen. Die Tiefenschärfe könnte ausgeprägter sein. Spitzenlichter hat es gerade bei den Konzertszenen mit ihren Lichtshows haufenweise. Das macht Spaß. Insgesamt eine schöne Präsentation. Keine Referenz und zu Demozwecken in Sachen Bild würde ich andere Filme auftischen. Aber eine Enttäuschung ist das hier nicht, im Gegenteil.
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Die deutsche Tonspur liegt in einer komprimierten und wenig zeitgemässen DD 5.1 Abmischung vor. Wir haben uns den Film im O-Ton in Dolby Atmos gegönnt. WOW - was hier vorallem auf der 2D-Ebene bei den Musikstücken abgefeiert wird, ist referenz- resp. demomaterialtauglich. Eine grandiose Bühne und ein sehr präzises musikalisches Spiel tut sich hier auf mit einer der besten Basslines so fare. Jene kickt und produziert eine Wärme, dass ich gleich wieder Gänsehaut kriege wenn ich dran denke. Der Sound kommt denn so räumlich und dynamisch, aber nicht aggressiv oder übertrieben abgemischt rüber, dass es einfach eine Freude ist. Die Konzertatmosphäre wird durch die Höhenlautsprecher unterstützt und erzeugt ein Mittendrinfeeling, wie es so manche Konzert BD nicht besser schafft, im Gegenteil. Der ansonsten ruhigere und dialoglastige Film überzeugt zudem mit einer guten Sprachverständlichkeit. Anders als bei einem Actionfilm sucht man hier überbordende Effekte vergebens. Trotzdem gehört diese Filmscheibe gerade in den Musikszenen mit zum Besten, was ich bis dato mein Eigen nenn. Referenz resp. Demomaterial!

Ein Film, der ungemein stark beginnt und im letzten Drittel das Niveau wohl nicht mehr ganz halten kann. Dies ist aber Jammern auf hohem Niveau, denn unter dem Strich begeistert der Film durch und durch. Musikfan muss man nicht unbedingt sein, um dieses packende Drama zu mögen und von den filmischen Qualitäten und schauspielerischen Leistungen überzeugt zu werden. Ein universeller Film, der wohl auch nach mehrmaligem Schauen nichts von seiner Strahlkraft einbüßen wird. Gefällt mir sehr - Daumen hoch und let‘s rock it.
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Re: Steph's Film- und Seriencorner- Welcome to the Pleasured

Beitrag von BladeRunner1974 » Freitag 1. März 2019, 00:45

Bohemian Rhapsody (UHD)
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Bohemian Rhapsody ist ein biografisches Filmdrama, das am 31. Oktober 2018 in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg anlief. Der Film behandelt die Geschichte Freddie Mercurys von der Gründung der Band Queen bis zum Auftritt bei Live Aid sechs Jahre vor seinem Tod. Bei den Golden Globe Awards 2019 wurde Bohemian Rhapsody als bestes Filmdrama und Rami Malek als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. Bei der Oscarverleihung 2019 wurde der Film mit vier Oscars ausgezeichnet, unter anderem Malek als bester Hauptdarsteller. Der Film ist die bis dato finanziell erfolgreichste Filmbiografie.

Queen ist eine 1970 gegründete britische Rockband. Ihre Besetzung mit Freddie Mercury, Brian May, Roger Taylor und John Deacon blieb mehr als zwei Jahrzehnte lang unverändert.

Die Musik der Gruppe ist durch große stilistische Vielfalt gekennzeichnet, und alle Bandmitglieder waren wesentlich am Songwriting beteiligt. Zu Queens bekanntesten Songs zählen das von Freddie Mercury komponierte We Are the Champions, Brian Mays We Will Rock You, John Deacons Another One Bites the Dust und Roger Taylors Radio Ga Ga. Die Mercury-Komposition Bohemian Rhapsody belegte sowohl 1975 als auch 1991 viele Wochen lang die Spitze der britischen Singlecharts. Für diesen Titel, der Ballade und operettenhaft überzeichnete Gesangskapriolen sowie Hardrock in einem Song vereint, produzierte die Band eines der frühesten und stilprägenden Musikvideos.

Queen war kontinuierlich international erfolgreich: Sämtliche nach ihrem Durchbruch im Jahr 1974 veröffentlichten Studioalben erreichten Platz eins der Charts. Mit rund 200 Millionen verkauften Alben ist Queen eine der weltweit kommerziell erfolgreichsten Bands. In ihrer Heimat Großbritannien wurde allein ihr erstes Greatest-Hits-Album mehr als fünf Millionen Mal verkauft, was dort bislang unübertroffen ist. Mit mehr als 31 Millionen verkauften Exemplaren zählt es auch zu den weltweit meistverkauften Alben. Mit einem Verkauf von über sieben Millionen Einheiten ist Another One Bites the Dust die meistverkaufte Single der Band. Queen spielte in 16 Jahren mehr als 700 Konzerte.
(Quelle: Wikipedia)

Die Queen Biopic war ein durchschlagender finanzieller Erfolg. Das Budget betrug USD 52 Mio. und der Film schaffte weltweite Einnahmen über satte USD 862 Mio.

‚Bohemian Rhapsody‘ sahen wir letztes Jahr im Kino und waren begeistert, zumal wir dank der zahlreichen Hits von Queen viele Gänsehautmomente während des Films hatten. Ob der Film beim zweiten Mal schauen ebenso gut funktionierte, lest ihr in den nachstehenden Zeilen.

Brian Singer, bekannt als Regisseur von X-Men, zeichnete sich verantwortlich für diese ‚Freddie Mercury‘ Biopic. Brian Singer fiel aber wie andere auch dem #Me too Syndrom zum Opfer und wurde zwei Wochen vor Drehschluss geschasst. Geschadet hat‘s dem Film freilich nicht. Rami Malek, welcher Freddie grandios verkörpert, sieht Mercury wohl nur bedingt ähnlich, zumal er der schmächtigere Typ ist und ein wesentlich markanteres Gesicht hat. Mit seinem Schauspiel macht er das locker vergessen und lässt Freddie Marcury tatsächlich wieder auferstehen in den rund 130‘ Laufzeit. Der Oscar als bester Hauptdarsteller kommt daher wenig überraschend. Überhaupt ist der Cast gut gewählt und wird ‚nur‘ durch Schauspieler aus der zweiten und dritten Reihe getragen. Geschadet hats dem Film nicht. Die Chemie der Band passt und wird glaubhaft dargestellt. Ob sich alles wie gezeigt so zugetragen hat, sei dahingestellt. Der Film ist schnörkellos erzählt ohne überraschen zu wollen, und hat seine witzigen und traurigen Momente. So wirkt der Film über weite Strecken leichtfüßig, aber doch auch ein wenig oberflächlich. Die Musik kommt für meinen Geschmack viel zu kurz, da sie während knapp 2h nur immer wieder stakkatohaft angedeutet wird. Die diversen Konzert- und Studioszenen lassen der Musik zu wenig Raum, was mir beim zweiten Mal schauen weniger gut gefallen hat. Die mutige rund 20 minütige Schlussszene (des legendären Liveauftritts am Live Aid 1985 in London) tröstet über diesen Entscheid des Regisseurs letztlich etwas hinweg. Im Vordergrund steht Freddie und sein buntes, ausschweifendes Leben und weniger die Musik resp. die Band Queen mit ihren unzähligen Hits. So hat der Film von seiner anfänglichen Faszination etwas verloren, was mich nun doch überrascht hat. Schlecht ist der Film beileibe nicht, aber nachhaltig einbrennen wird er sich (leider) auch nicht.

Die Bildqualität wird anderswo als sehr gut beurteilt. Ich kann das nur bedingt nachvollziehen, da singertypisch der Look ziemlich stilisiert ist und wohl ein Gefühl der 70er/80er Jahre vermitteln soll. So wechseln sich weichere und crispere Einstellungen munter ab und lassen eine ausgewogene Konsistenz vermissen. Das Color Grading ist warm gehalten. Das passt grundsätzlich zum Setting des Films. Die wohl zahlreichen Filter verhindern aber echtes 4k-Feeling. Für mich ist die Bildqualität bloss durchschnittlich.
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Die deutsche Tonspur liegt wiederum nur komprimiert in einer DTS 5.1 an. Die soll aber nicht von schlechten Eltern sein, was ich nicht beurteilen kann. Denn geschaut haben wir einmal mehr im O-Ton, dem eine Dolby Atmos Abmischung spendiert wurde. Mit dieser Abmischung bin ich hin und her gerissen. Die Direktionalität der Surroundebene ist teilweise effektiv und passend, und auch die Heights werden immer mal wieder gekonnt eingesetzt. Mir ist aber insbesondere bei den Musikszenen der Mix etwas zu frontlastig ausgefallen. Mir fehlt die breite und tiefe Bühne. Räumlichkeit wird schon geschaffen in den Konzertszenen, aber wesentlich unspektakulärer als noch bei ‚A Star is born‘. Wahrscheinlich bin ich hier verwöhnt und einige von euch werden mir vielleicht nicht beipflichten... Mir fehlt halt auch die feine Auflösung, die Differenzierung der Sounds und die Dynamik. Auffällig ist, wie wenig akzentuiert der Bass mitunter aufspielt. Die Dialoge als auch der Gesang sind o-tontypisch gut verständlich. Keine schlechte Abmischung unter dem Strich, aber LEIDER auch nicht der ganz große Wurf. Demomaterial finde ich woanders, aber eben nicht hier. Schade!

Auch beim zweiten Mal schauen wurden wir unterhalten, aber halt längstens nicht mehr so gut wie beim ersten Mal im Kino. Ich hab meine Zweifel, dass ich meine Eindrücke beim 3. Mal schauen revidieren werde. Sehenswert ist der Film aber sicherlich für jene, die Queen, ein tolles Schauspiel und Biopics als solches mögen. Dass der Film beim zweiten Mal weniger gut funktioniert hat, liegt wohl an meinen subjektiven Qualitätsansprüchen und der mmn bloss durchschnittlichen Technik.
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Re: Steph's Film- und Seriencorner- Welcome to the Pleasuredome

Beitrag von BladeRunner1974 » Mittwoch 13. März 2019, 22:35

@James Cameron Fans

Darauf warte wohl nicht nur ich seit Jahren drauf, aber nun scheint endlich was zu gehen, und es hört sich sehr vielversprechend an...

Zwei absolute Klassiker sollen endlich in schicker Aufmachung den Weg zu uns nach Hause finden:

http://www.filmstarts.de/nachrichten/18524047.html

:)
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